Dr.-Ing.

Dietlinde Schmitt-Vollmer M.A.

Scientific assistant

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Deutschland

Dietlinde Schmitt-Vollmer, Gereon Lindlar et. Al., Tel Aviv White City: Modernist buildings in Israel and Germany. A project within the research programme “Future Building” conducted by the German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety, Bonn 2015

Dietlinde Schmitt-Vollmer, Gereon Lindlar et. al.: Weiße Stadt Tel Aviv: Zur Erhaltung von Gebäuden der Moderne in Israel und in Deutschland. Ein Projekt des Forschungsprogramms „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bonn 2015

Ergebnisse der historischen Bauforschung an der Bronnbacher Zisterzienserkirche mit zwei Exkursen zu Reißboden und spätgotischem Umbau, in: Forschungen zur Bau- und Ausstattungsgeschichte von Kloster Bronnbach (Veröffentlichungen des historischen Vereins Wertheim 9) 2014, S. 39-65

Bronnbach. Ein Grablegeprojekt im 12. Jahrhundert. Zur Baugeschichte der Zisterzienserkirche (Forschungen und Berichte aus der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg), 2 Bände, Stuttgart (Theiss) 2007

Schloss und Garten im Barock

Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden überall im barocken Europa prachtvolle Schloss- und Residenzbauten, die von ausgedehnten Gartenanlagen umgeben waren. Das Seminar befasst sich aus verschiedenen Perspektiven heraus mit diesen komplexen Ensembles, wobei der topographische Fokus auf Süddeutschland liegt. Neben der Geschichte und den Formen des barocken Schloss- und Gartenbaus wird die Veranstaltung auch Probleme der Erhaltung sowie der Nach- und Umnutzung in den Blick nehmen.
Im Rahmen von Tagesexkursionen werden ausgewählte Schloss- und Gartenanlagen im Umkreis von Stuttgart besucht, um vor Ort prinzipielle Fragen zu diskutieren: Welche Typen von barocken Schlössern und Gärten gibt es? Wie prägten Auftraggeber und Architekten sowie politische und gesellschaftliche Entwicklungen ihre Planung, ihren Bau und ihre Nutzung? Welche gestalterischen Grundlagen, Traditionslinien und Vorbilder zeichnen sich ab? Wie gestaltet sich das Zusammenspiel zwischen Schloss und Garten? Welche Funktionen erfüllte es? Wie sind schließlich spätere Rück- und Weiterbauinitiativen sowie Rekonstruktionen und Umnutzungen einzuordnen?
Impulsreferate und kleinere Rechercheaufgaben sind Bestandteil des Seminars. In den Semesterferien erstellen die Teilnehmer zudem eine schriftliche Hausarbeit. Die Termine und Ziele der Tagesexkursionen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
The course will be held in German and English. Both languages can be used for presentations and written assignments. Participants should have an adequate command of both German and English in order to follow all presentations and discussions.

 
dienstags, 9:45 – 13 Uhr
1. Termin: 10.04.18
K1, 5.17

Lehrpersonen Dietlinde Schmitt-Vollmer, Else Schlegel

 

Die Gläserne Kette. Ein Blog 1919

Radikale Ideen hatten 1919 die jungen Mitglieder der Gruppe „Die gläserne Kette“, die unter Pseudonymen in konspirativen „Rundmails“ über Architekturentwürfe und Kunstpolitik diskutierten.
Sie waren hierzu von Bruno Taut aufgefordert worden, – als einige wenige der vielen Mitglieder des „Arbeitsrats für Kunst“. Auch dieser versuchte neue Architekturauffassungen in kleinen, jedoch viel beachteten Ausstellungen darzulegen und zu verbreiten.
Während der existentiellen Auftragsflaute unmittelbar nach Ende des ersten Weltkriegs verfolgten sie alle unterschiedliche architektonische Ziele und Projekte und entwarfen visionäre Architekturen und neuartige Ausbildungsprogramme.
Mitglieder dieser „Gläsernen Kette“ waren Bruno Taut, Walter Gropius, Hans Scharoun, die Brüder Luckhardt, Herrmann Finsterlin und andere. Einige dieser Akteure schrieben beständig in der „Gläsernen Kette“, andere -wie Gropius – schwiegen konstant. Dennoch sind auch sie stark von dieser Phase der Diskussionen um die architektonische Zukunftsgestaltung beeinflusst.
Inhalt des Seminars ist es, sich mit den publizierten Texten dieser Rundbriefe zu beschäftigen und sich über diesen Blog hinaus dem Kontext und dem gebauten Werk dieser wegbereitenden Architekten anzunähern.
Vor dem Hintergrund dieser Schriften und Entwürfe der „Gläsernen Kette“ sollen die Studierenden heutige Architektur-Blogs analysieren und deren Potential bewerten lernen.
Die Ergebnisse werden im Seminar anhand kl. Präsentation von den Studierenden dargelegt und abschließend in einer schriftlichen Hausarbeit ausformuliert.
Es sind mehrere kleine Exkursionen in der Region vorgesehen.

 
donnerstags, 9:45 – 13 Uhr
1. Termin: 19.04.18
K1, 5.17

Lehrperson Dietlinde Schmitt-Vollmer
seit 2007 akademische Oberrätin am ifag
1997 Promotion
1996 akademische Rätin am ifag
1990 – 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifag
1990 Aufbaustudium Universität Bamberg: Denkmalpflege
1987 – 1989 Auslandsaufenthalt
1981 – 1987 Studium Universität Würzburg und LMU München: Kunstgeschichte, Geschichte,
Germanistik und Volkskunde