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Herr Prof. Dr. phil. habil.

Klaus Jan Philipp

Leitung

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+49 711 685-83290

Sprechstunde

mittwochs, 9 - 10:30 h

Fachgebiet

Mittelalterliche Architektur in Deutschland; Klassizismus; Historismus; Architektur und Städtebau des 1960er und 1970er Jahre; Architekturtheorie; Architekturkritik; Wissenschaftsgeschichte der Architekturgeschichte

Christian Fülscher und Klaus Jan Philipp, Stuttgart Architecture Guide, Stuttgart 2017 (256 Seiten)

Klaus Jan Philipp, Das Buch der Architektur, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Ditzingen 2017 (470 Seiten)

Klaus Jan Philipp, Wohnungsbau 1945 bis 1979, in: Christina Simon-Philipp (Hrsg.), WohnOrte2. Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017, Stuttgart 2017, S. 30–35

Vollständige Publikationsliste

 

Vorlesung Architekturgeschichte

Die 2-semestrige Vorlesung bietet eine Einführung in die europäische Architekturgeschichte von der Antike bis ins 19. Jahrhundert.

dienstags, 17:30 -19 Uhr
1. Termin: 06.11.18
K2, Hörsaal 17.01
Prüfungsnummer: 49041

Geschichte der Bauausstellungen

Im Jahr 2027 findet in Stuttgart eine internationale Bauausstellung „IBA RegionStuttgart“ statt. 100 Jahre nach der ersten Internationalen Bauausstellung auf dem Weissenhof in Stuttgart sollen wieder internationale innovative Architektinnen und Architekten in Stuttgart und Umgebung weit ausstrahlende neue Ideen setzen und bauen. Die IBA-GmbH besteht seit Frühjahr 2018 und setzt nun den IBA-Prozeß in Gang. Dies ist der Anlaß für das Seminar „Geschichte der Bauausstellungen“

Die Geschichte der Bauausstellungen beginnt im späten 19. Jahrhundert, als die Nationalstaaten auf Weltausstellungen sich in Gebäuden präsentierten, die typisch für den jeweiligen Staat stehen sollten. 
Um 1900 verselbständigte sich das Format der Bauausstellungen. Auf der Mathildenhöhe in Darmstadt wurde die erste auf Dauer angelegte Bauausstellung ausgerichtet. Seither folgten viele Ausstellungen auf der ganzen Welt. Teils handelt es sich um temporäre Ausstellungen, deren Häuser nach der Ausstellung wieder abgetragen wurden. Teils blieben die Häuser - wie auf dem Weissenhof - stehen. Ausgestellt wurden jeweils innovative Projekte, die den Stand der Bauindustrie dokumentierten und Wege in die Zukunft des Bauens weisen sollten. Zugleich repräsentierten sich internationale Architekten, die ihr Werk der Kritik bekannt machten. Diese Ausstellungen erfreuten sich beim Publikum höchsten Interesses, weil nicht nur über Bauen und Wohnen reflektiert wurde, sondern die Ausstellungen auch als Ausdruck von weltanschaulichen Statements genutzt wurden. So hatte etwa die Interbau 1957 (Hansa-Viertel) in Berlin das Ziel, eine moderne „westliche“ Architektur der Architektur des Ostblocks entgegenzustellen.
Das Seminar will die Geschichte von Bauausstellungen vom späten 19. bis ins frühe 21. Jahrhundert aufarbeiten. Erwartet werden regelmäßige Teilname am Seminar, Übernahme von Kurzpräsentationen und eine schriftliche Ausarbeitung.
Exkursionen zu den Bauaustellungen in Stuttgart und Darmstadt sind geplant.

donnerstags, 14 - 17 Uhr
1. Termin: 18.10.18
K1, 5.17
Prüfungsnummer: 49271/ 49291

 

Mauer, Wand, Fassade 

Mit diesen drei Begriffen wissen wir alle etwas anzufangen und sie scheinen keiner weiteren Beschäftigung wert. Fragen wir jedoch genauer nach, was ist eine Mauer im Unterschied zu einer Wand oder zu einer Fassade ist, dann wird es meist still. Warum sprechen wir z.B. von Sichtbetonwänden und von Backsteinmauern? Wann wird die Mauer oder die Wand zur Fassade? Was meint eigentlich Fassade?
Das Projekt will der Geschichte und Bedeutung der drei Begriffe Mauer, Wand und Fassade in aller Tiefe nachgehen, nach der Etymologie der Begriffe und präzisen Definitionen suchen. Dazu werden Bauten und Texte aus der Geschichte der Architektur von der Antike bis heute herangezogen und analysiert.
Neben dieser text- und bildbasierten Arbeit im Projekt, wollen wir gemeinsam überlegen, wie sich die Ergebnisse des Projekts öffentlich darstellen lassen (Webseite, Ausstellung, Modelle).
Da es im Projekt um sprachliche Präzisierungen geht, sind sehr gute Deutschkenntnisse unbedingt notwendig.

 
dienstags, 9:45 - 13 Uhr
1. Termin: 16.10.18
K1, 5.17
Prüfungsnummer: 47931 /  47971 / 47981

 
2017 Kooptation in die Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Stuttgart
ab Oktober 2014 Dekan der Fakultät Architektur und Stadtplanung
ab April 2008 Leiter des Instituts für Architekturgeschichte
2003 – 2008 Professur für Bau- und Stadtbaugeschichte an der Hochschule
für Bildende Künste Hamburg (ab 1.1.2006 HafenCity Universität Hamburg)
1996 – 1997 Vertretung einer Professur für Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn
1996 – 2003 Hochschuldozentur am Institut für Architekturgeschichte der
Universität Stuttgart
1996 Habilitation
1989 – 1996 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart
1985 Promotion
1985 – 1987 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
1983 – 1985 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1979 – 1985 Studium von Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie an der Philipps-Universität Marburg und der Freien Universität Berlin
1957 geboren in Erlangen (Bayern)

Mitgliedschaften

Vorsitzender des Vorstands des Stuttgarter Studentenwerks e.V. 2018–
Mitglied im Beirat des Vereins der Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. 2017–
Mitglied im Beirat des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau saai, KIT 2011–
Mitglied im wissenschaftlichen Kuratorium des Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V., 2010 –
Mitglied des Beirats des Forum Architektur Baden-Württemberg, 2013 –
Mitglied im Städtebauausschuss der Stadt Stuttgart, Oktober 2009 – 2014
Mitglied des Denkmalrats beim Regierungspräsidium Stuttgart, 2010 – 2015
Vorstand architekturgalerie am weissenhof e.V. Stuttgart, 2011-
Society of Architectural Historians
Verein Deutscher Kunsthistoriker
Ulmer Verein für Kunstwissenschaft
Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
Fritz-Schumacher-Gesellschaft, Hamburg
Friedrich Weinbrenner Gesellschaft Karlsruhe
Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart
Verein der Freunde des Stadtmuseum Stuttgart e.V.