Institut für Architekturgeschichte (ifag)

Wir verstehen Architekturgeschichte als Grundlage für den architektonischen Entwurf.

 

Im Vordergrund der Lehre und Forschung des Instituts steht Architektur als materielle Kultur in historischer Dimension. Dabei gilt das Augenmerk nicht nur dem Gebauten selbst, sondern auch allen medialen Vermittlungsinstrumenten von Architektur, also der Architekturzeichnung, der Fotografie, dem Modell und den neuen Medien. Vermittelt werden historische Grundkenntnisse der Bau- und Stadtbaugeschichte von der Antike bis zur Postmoderne. Bauwerke und Städte werden dabei als Artefakte verstanden, die sowohl ein ästhetisches Eigenleben haben als auch durch verschiedenste Einflüsse geprägt sind. Die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, soziokulturellen, materiellen und technischen Bedingungen, denen Architektur und Städtebau unterliegen, werden als Größen verstanden, die sich in Architektur und Städtebau sowohl widerspiegeln als auch wieder auf die gebaute Umwelt rückwirken. Aufgabe des Faches ist es, diese Prozesse am historischen Beispiel vor Augen zu führen.

Prof. Klaus Jan Philipp „Architektur – gezeichnet. Vom Mittelalter bis heute“
beim Birkhäuser Verlag https://www.degruyter.com/view/title/320044; mehr zum Inhalt aus der Feder von David Kasparek: http://derarchitektbda.de/welch-ein-aufriss/

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Die Bearbeitung des Nachlasses von Jürgen Joedicke, der 2018 vom Universitätsarchiv übernommen wurde, ist nahezu abgeschlossen. Wir freuen uns, Sie auf die von Dr. Christian Vöhringer und Carolin Eiden bearbeitete Veröffentlichung hinweisen zu dürfen, die unlängst erschienen ist. Sie können sie direkt bei der Wüstenrot Stiftung kostenfrei bestellen: https://wuestenrot-stiftung.de/publikationen/juergen-joedicke-1925-bis-2015-notes-from-the-archive/

Archivmaterial von Jürgen Joedicke, wie etwa Fotografien seiner Reise nach Mexiko im Jahr 1968 finden Sie digital unter: https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/image/1598620586854_16/7/#topDocAnchor

Save the date!

Ifag um 7: Portale

3.Mai 2021, 19 Uhr     

Prof. Dr. Stefan Bürger, Würzburg

Mittelalter

Spätgotische Portale: Von Eingangsformen und Umgangsformen

Dialogpartner: Prof. Dr.-Ing. Stephan Trüby, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA), Universität Stuttgart

Spätgotische Portale an Kirchen oder Profanbauten sind formal äußerst unterschiedlich gestaltet und haben daher auch sehr unterschiedliche Wirkungen. Die Betrachter*in ist gefordert, sich diesen Portalanlagen jeweils eigenständig zu nähern. Dies erfordert Zeit, Methoden und eine Vorstellung davon, was in solchen Eingangssituationen alles passieren kann: Viele spätgotische Portale sind nicht nur Türrahmungen und auch weit mehr als nur hochleistungsfähige Kommunikationsmedien. Sie sind selbst Akteure. Sie bewirken, sie bewegen, sie handeln, sie transportieren, sie erheben. Sie verändern die Menschen, die mit ihnen konfrontiert sind, durch sie hindurchgehen oder sie betrachten. Man sollte sich dessen bewusst sein.

https://unistuttgart.webex.com/meet/architekturgeschichte     

Bitte treten Sie gerne bereits ab 18:50 Uhr dem Meeting bei. Machen Sie sich vor Beginn der Veranstaltung (19 Uhr) mit einigen Anwendungen dieser Videokonferenz vertraut:

Für eine gute Übertragungsqualität:

  • Bitte schalten Sie Ihr Mikrofon aus (Stummschalten-Symbol am unteren Bildrand)
  • Schalten Sie auch Ihre Kamera aus (Video-stoppen-Symbol am unteren Bildrand)

Sie möchten sich zu Wort melden?

Klicken Sie auf das Teilnehmersymbol ganz rechts unten. Ihr Name ist nun sichtbar. Öffnen Sie das Smiley-Symbol (Reaktionen) am unteren Bildrand: Nutzen Sie hier die Funktion „Hand heben“. Eine kleine Hand erscheint nun neben Ihrem Namen; der Moderator sieht ihre Wortmeldung.

Oder nutzen Sie die Chatfunktion unten ganz rechts: Schreiben Sie gerne nur WM (Wortmeldung).

Vergessen Sie nicht Kamera und Mikrofon anzuschalten, wenn Sie selbst zu Wort kommen.

  1. Juni 2021, 19 Uhr

           Renaissance:   
           Der Triumph der maniera italiana - Die Keyzerspoort in Antwerpen
           Dr. Marion Hilliges, Berlin mit Prof. Martina Baum, Stuttgart

  1. Juli 2021,19 Uhr

           Moderne:         
           Der Eingang der Moderne: Extravaganz und Understatement im      
           europäischen Villenbau der 1920er und 30er Jahre
           Dr. Viviane Taubert, Berlin mit Prof. Markus Allmann, Stuttgart

Kontakt

 

Erika Ortiz de Harle

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