Die zweisemestrige Pflichtvorlesung vermittelt den Studierenden in den ersten beiden Semestern die Grundkenntnisse der Architekturgeschichte.

Das Wintersemester umfasst eine Vorlesungen zum baukulturellen Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts um den Studierenden ein Verständnis für ihre eigene gebaute Umwelt zu vermitteln.

Im Sommersemester werden die Grundlagen der Architekturgeschichte von den Anfängen bis 1800 gelehrt.

Ab dem 5. Semester können die Studierenden an Seminaren des Instituts teilnehmen und ihre Kenntnisse zu Gebäudetypen, historischen Konstruktionen und  denkmalpflegerischen Aspekten wissenschaftlich zu vertiefen.

 

Sommersemester 2026

Lehrperson(en): Prof. Christiane Weber

Die Vorlesung die sich über 2 Semester streckt, bietet eine Einführung in die europäische Architekturgeschichte.

Lehrperson(en): Stefan Uhl

Denkmalpflege leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes und einer lebenswerten baulichen Umwelt. Der bauliche Umgang mit einem Kulturdenkmal ist häufig schwierig und komplex. Historische Strukturen und Baukonzeptionen müssen mit aktuellen Baugepflogenheiten, Nutzungsansprüchen und technischen Regelwerken in Einklang gebracht werden, und mit der institutionalisierten Denkmalpflege steht ein zusätzlicher Mitspieler im Kreis der am Bau Beteiligten.

Ein erster Themenblock wird kurz die Geschichte und ausführlicher die theoretischen Grundlagen der Denkmalpflege streifen und dann die rechtlichen und verfahrensmäßigen Hintergründe beleuchten (u.a. Denkmaleigenschaft, Denkmalschutzgesetz, Antragstellung, Zuschüsse, steuerliche Erleichterungen).

In einem zweiten Themenblock werden anhand mehrerer Einzelthemen beispielhafte Umgangsmöglichkeiten mit einzelnen Bauteilen eines Kulturdenkmals behandelt, mit besonderem Fokus auf der handwerklichen und planerischen Gestaltung und Durchführung der Maßnahmen sowie im Hinblick auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. In einem dritten Block wird schließlich an einem konkreten Einzelbeispiel der planerische Umgang mit einem konkreten Einzeldenkmal geübt. Insgesamt will das Seminar damit einen vertieften Einblick in das für die Baupraxis notwendige Rüstzeug des in der Denkmalpflege oder auch nur der Altbausanierung tätigen Architekten geben.

Lehrperson(en): Prof. Christiane Weber, Maria Saum, Iris Pfeiffer

Die Bauwende beginnt mit einer einfachen Erkenntnis: Das nachhaltigste Gebäude ist das, das bereits steht – und weitergebaut wird.

Für Architekt*innen ergeben sich daraus zentrale Fragen: Wie lässt sich beurteilen, welches Potenzial ein historisches Bauwerk noch besitzt? Welche Grundlagen und Informationen sind dafür nötig – und wo sind sie zu finden? Wie gelangt man an verlässliches Planmaterial? 

Im Seminar erproben wir zeitgemäße Methoden der Bestandserfassung, unter anderem 3D-Laserscanning, und wenden sie in einem Workshop direkt an einem Bestandsbauwerk an. Exkursionen sowie Gastvorträge vermitteln Einblicke in aktuelle Verfahren und geben einen fundierten Überblick über den Stand der Technik in der heutigen Bestandserfassung.

Das Seminar findet in Kooperation mit dem Institut für Ingenieurgeodäsie statt und ist zudem Teil der diesjährigen Denkmalpflege Summer School in Heiligkreuztal (19.–25.07.2026).

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