Dieses Bild zeigt  Dietlinde Schmitt-Vollmer M.A.

Frau Dr.-Ing.

Dietlinde Schmitt-Vollmer M.A.

Akademische Oberrätin | stellvertretende Institutsleiterin

Kontakt

+49 711 685-83287

Sprechstunde

Masterberatung mittwochs 9:00 - 10:45 Uhr

Dietlinde Schmitt-Vollmer: White City Tel Aviv: Construction and Recommendations for Conservation, in: Tagungsbericht: 100 Years of Planning and Building in Palestine and Israel, 11.04.2018 – 12.04.2018 Innsbruck

Dietlinde Schmitt-Vollmer, Gereon Lindlar et. Al., Tel Aviv White City: Modernist buildings in Israel and Germany. A project within the research programme “Future Building” conducted by the German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety, Bonn 2015

Dietlinde Schmitt-Vollmer, Gereon Lindlar et. al.: Weiße Stadt Tel Aviv: Zur Erhaltung von Gebäuden der Moderne in Israel und in Deutschland. Ein Projekt des Forschungsprogramms „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bonn 2015

Ergebnisse der historischen Bauforschung an der Bronnbacher Zisterzienserkirche mit zwei Exkursen zu Reißboden und spätgotischem Umbau, in: Forschungen zur Bau- und Ausstattungsgeschichte von Kloster Bronnbach (Veröffentlichungen des historischen Vereins Wertheim 9) 2014, S. 39-65

Bronnbach. Ein Grablegeprojekt im 12. Jahrhundert. Zur Baugeschichte der Zisterzienserkirche (Forschungen und Berichte aus der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg), 2 Bände, Stuttgart (Theiss) 2007

Reform. Kunst. Politik. Der frühe deutsche Werkbund

Walter Gropius, Mitglied des Deutschen Werkbundes seit 1910, definierte 1923 die Ausrichtung des jungen Bauhauses neu; Maschinen proklamierte er nun als modernstes Mittel der Gestaltung: „Kunst und Technik – eine neue Einheit“. Doch wie war Gropius zu dieser Position gekommen? Wie entstand dieser Impuls?
20 Jahre lang hatten Industrielle, Künstler, Architekten, Politiker in Vorträgen und Aufsätzen gestritten: Wie können Gestaltung, „Stil“, Lebens- und Wohnreformen ausgleichend wirken und harte Klassenkämpfe verhindern? Der Streit um industrielle Produktion und Handwerk, Mode und Stil, Typisierung und Kunstwerk wurde in Werkstätten, Künstlerkolonien, Architekturbüros und Ministerien gleichermaßen geführt. „Sachlichkeit“ galt als Schlüssel zu einem neuen nationalen Verständnis von Kultur, Architektur sowie weltweiter Vermarktung.
Die Gründung des Deutschen Werkbundes 1907 ist Ausdruck dieser künstlerisch-politischen Mischung. Öffentlich möglichst geschlossen, fast als Geschmackskartell auftretend, gab es intern doch erhebliche Differenzen zwischen den Akteuren. Die Designerarchitekten Walter Gropius, Peter Behrens, Henry van de Velde, der Ministerialbeamte und Architekt Hermann Muthesius sowie der Industrielle und Mäzen Karl Ernst Osthaus seien hier nur stellvertretend genannt.
Im Seminar geht es um den frühen Werkbund und seinen erzieherischen Anspruch, einen „Stil“ zu formen. Es geht um Vorbedingungen, Akteure, Architekturen. Ausblicke in jüngere Zeiten sind in den späteren Seminarsitzungen ebenfalls vorgesehen.

Prüfungsnummer BA:   49251 / 49271 / 49291
Prüfungsnummer MA:  47951 / 47971 / 47981

dienstags 14-17 Uhr
1.Termin: 03.11.20
Online

Fragen an die Architekturgeschichte

Das Seminar richtet sich an Studierende, die ihr bisheriges Wissen anhand gezielter Fragestellungen über Architekturgeschichte nachverdichten und präzisieren möchten. Es besteht dabei die Möglichkeit, das ganze Semester nach Lust und Laune den eigenen architekturhistorischen Interessen nachzugehen und Neues zu lernen. Alle Interessenslagen und Zeitstellungen sind dabei willkommen!
Fragen der Studierenden zum historischen Kontext von Gebäuden, zur Materialität, Typologie, architektonischen Tendenzen u.v.a. werden zu Beginn gesammelt und strukturiert. Sie bilden das Gerüst der Veranstaltung, in welcher alle die eigenen Themenbereiche einbringen und diskutieren können. In den Sitzungen berichten wir über unsere neuen Erkenntnisse, die wir einzeln oder in Gruppen gewonnen haben und ergänzen diese im Idealfall auch durch vorhandenes Wissen der Kommilitonen.
Zunächst eher chronologisch angelegt, werden sich allmählich Themen herauskristallisieren, über welche die Studierenden einen längeren Zeitraum arbeiten können. Es werden darüber hinaus gemeinsam Strategien zur Strukturierung und Methoden zur Abfassung von wissenschaftlichen Arbeiten geübt.
Es wird eine regelmäßige Teilnahme und die Übernahme von kleinen Rechercheaufgaben sowie kurzer Impulsreferate erwartet.
Die Prüfungsleistung erfolgt mündlich und schriftlich.
Endabgabeleistung und -termin werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

donnerstags, 9:45 -13:00 Uhr
1.Termin: 05.11.20
Online
Prüfungsnummer BA:   49251 / 49271 / 49291
Prüfungsnummer MA:  47951 / 47971 / 47981

 

seit 2007 akademische Oberrätin am ifag
1997 Promotion
1996 akademische Rätin am ifag
1990 – 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifag
1990 Aufbaustudium Universität Bamberg: Denkmalpflege
1987 – 1989 Auslandsaufenthalt
1981 – 1987 Studium Universität Würzburg und LMU München: Kunstgeschichte, Geschichte, Germanistik und Volkskunde
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